alema liefert Antworten

Was Sie wissen sollten. Oder möchten. Wie auch immer, hier finden Sie Antworten. Auf Ihre Fragen. Kurz, knackig und auf den Punkt.

Kann man den Lehm vom eigenen Baugrund verwenden?+

Davon raten wir ab – denn nicht jeder Lehm ist für Lehmputz geeignet.

Wie härten und haften Lehmputze?+

Lehmputze härten durch die besonderen strukturellen Eigenschaften des Tons allein durch Verdunstung von Wasser. Die Haftung erfolgt durch eine mechanische Verkrallung am Untergrund, wobei die feinen plättchenförmigen Tonbestandteile dabei als Bindemittel wirken.

Wie lange hält Lehmputz?+

Lehmputz gewinnt im Laufe der Jahre an Festigkeit – so können professionell ausgeführte Lehmputze mehrere Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte, überdauern. Ein Beleg dafür sind Fachwerkhäuser, in denen der Lehm bereits mehrere Jahrhunderte alt ist. Ein weiterer nachhaltiger Vorteil: Selbst älterer, bereits verbauter Lehm kann durch eine einfache Wasserzugabe wieder formbar und somit wieder verwertbar gemacht werden.

Wie wird Lehmputz verarbeitet?+

Lehmputz wird heutzutage fast ausschließlich maschinell mittels Putzmaschine aufgebracht. Großteils wird mit Trockenlehmpulver gearbeitet, das kurz vor der Verarbeitung in einer Mischmaschine mit Wasser angemischt wird. Im Gegenteil dazu bleiben alema  Lehmputze während des gesamten Prozesses in ihrem natürlich erdfeuchten Zustand. Nach dem Mischen im Produktionswerk hat der Lehm mehrere Stunden Zeit, sich mit Wasser zu sättigen (=sumpfen) – erst dann wird er auf der Baustelle maschinell verarbeitet. alema steht somit für frischen Lehm in seiner natürlichen Form.

Wo liegt der Unterschied zwischen Lehmputz und Tonputz?+

Tonputz ist nur ein werbetechnischer Begriff eines Herstellers. Nicht mehr, nicht weniger, schlussendlich auch nur Lehmputz.

Wo liegt der Unterschied zwischen Lehmputz, Lehmspachtelputz und Lehmstreichputz?+

Die genannten Systeme unterscheiden sich in erster Linie durch ihre Schichtstärken.

Lehmstreichputz ist ein lediglich 0,1 mm dünner Dekoranstrich, der in erster Linie aus optischen Gründen eingesetzt wird. Spachtelputz weist eine Stärke von 1 bis 2 mm auf und ist ebenfalls eine Dekorbeschichtung. Darüber hinaus gibt es noch Lehmputze in 5 bis 8 mm Schichtstärke (so genannte Dünnlagenputze) auf

Holzweichfaserplatten, die ebenfalls meist zweilagig aufgebracht werden. Im Gegensatz dazu wird alema als zwei- oder dreilagiger Putz in 15 bis 20 mm Stärke aufgebracht. Daraus folgt: alema kann das Wohnklima wesentlich angenehmer gestalten.

Woher kommen die Rohstoffe?+

alema ist stets bemüht, möglichst regionale Rohstoffe einzusetzen. Deshalb stammen unsere Lehme und Sande aus Oberösterreich. Generell ist Lehm weit verbreitet und praktisch unbegrenzt verfügbar.

Woraus besteht Lehmputz?+

Ton, Sand und Schluff (Feinstsande), mehr nicht. Entscheidend für die Qualität ist das richtige Mischungsverhältnis. alema Lehmputze beinhalten ausschließlich natürlichen Lehm und Quarzsande – sowie Holzspäne mit einem Anteil von unter 1 %. Diese erhöhen die Elastizität und gewährleisten bestmögliches Materialverhalten. Manche Lehmputze beinhalten organische Fasern als Zuschlagstoffe (z.B. Stroh-, Hanf- oder Flachsfasern). Die Zugabe von Bindemitteln wie Zement, Gips, Kalk oder Stabilisatoren hat bei alema Lehmputzen nichts verloren – diese zerstören viele positive Eigenschaften vom Lehmputz.

Wer kann Lehmputz verarbeiten?+

Grundkenntnisse des Verputzens, Erfahrung mit dem Material Lehm und vor allem der Wille, mit diesem Material zu arbeiten, sind unabdingbar. alema Verarbeiter erhalten eine entsprechende Einsschulung und sind qualifizierte Experten auf diesem Gebiet